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SonnenschutzHeutzutage haben Architekten sehr viele Möglichkeiten und Materialien ein Haus zu bauen. Auch spielt die Wärmedämmung eine große Rolle für unser Behaglichkeitsgefühl, aber auch für die energetische Struktur eines Gebäudes. Große Glasflächen vermitteln einem das Gefühl eines lichtdurchfluteten Raumes und bringen eine freie Sicht nach außen. Wintergärten geben einem das Gefühl der Wärme inmitten einer kalten Umgebung. Aber gerade die Fenster und Glasflächen sind sehr oft eine entscheidende Schwachstelle bezüglich der Wärmedämmung und des Energiehaushaltes. Helle Fenster oder Glasdachkonstruktionen am Arbeitsplatz oder in der Wohnung sind nützlich und angenehm. Aber nur dann, wenn aus der Sonnenwärme nicht Hitze wird; wenn das helle Sonnenlicht nicht zum Blendfaktor wird. Was kann man tun?Vorhänge und Jalousien erfüllen nur selten alle an sie gestellten Erwartungen. Und in Fensternähe kann die Strahlungswärme selbst durch eine Klimaanlage nicht zufriedenstellend abgebaut werden. Aber es gibt eine Lösung:Wie funktioniert innenliegender Sonnenschutz?Um die Funktionsweise von innenliegendem Sonnenschutz richtig zu verstehen, muss man sich mit den physikalischen Eigenschaften von Glas und von Licht beschäftigen. Nach landläufiger Meinung lässt das Glas die Wärmestrahlung des Lichtes zwar herein aber nicht mehr heraus. Dies stimmt nur zum Teil. Glas lässt nämlich die Sonneneinstrahlung im Bereich von 330nm bis ca. 2500nm fast ungehindert durch. Diese Strahlung, man spricht hier auch von kalter Wärmestrahlung, wird von den sich im Innenraum befindlichen Oberflächen absorbiert und in der Wellenlänge umgewandelt (ca.10000 bis 50000 nm). Diese Wellenlänge kann das Glas nun nicht mehr passieren, was zu dem bekannten Treibhauseffekt führt. Entscheidend für einen effektiven innenliegenden Sonnenschutz ist eine hochreflektierende Schicht, an der die Sonneneinstrahlung ohne in der Wellenlänge verändert zu werden, gleich wieder zurück gestrahlt wird. ![]() |
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